Die kleine Hochzeitsfibel – Damit ihr garantiert schöne Hochzeitsfotos erhaltet

Da ich von meinen Hochzeitspaaren sowieso immer ohne Ende ausgefragt werde (man heiratet ja nur einmal) habe ich mal angefangen eine “kleine” Hochzeitsfibel zu schreiben. Dabei sind ganz viele Antworten auf Fragen die mir eigentlich fast immer gestellt werden, aber auch einige Sachen die mir halt aufgefallen sind und auf die man achten sollte. Viele Paare sind zu Anfangs mit der Planung einer Hochzeit etwas überfordert und ich hoffe ich kann ein wenig Licht in die Sache bringen :-)

Wahrscheinlich habe noch nicht mal ich jetzt an alles gedacht, aber wie heißt es so schön “kommt Zeit, kommt Rat”. Deswegen werde ich diesen Artikel immer mal wieder ergänzen. Gerne könnt ihr auch eure Erfahrungen mit mir teilen (Kommentarfunktion) und vielleicht nehme ich das ein oder andere dann noch mit in diese Fibel auf.

- Ganz entscheidend bei der Wahl eures Hochzeitsfotografen ist der Sympathiefaktor. Bei einer Ganztagesreportage begleitet euch der Fotograf von Morgens bis Abends und ist stets an eurer Seite, auch zum Beispiel bei der Ankleide des Hochzeitskleides.

Jeder Fotograf hat seinen eigenen Stil und ihr solltet ihn nur buchen, wenn euch seine Bilder auch wirklich gefallen. Als Beispiel: Wenn man einem Musiker der perfekt Gitarre spielt plötzlich eine Geige in die Hand drückt kommen dabei aller Wahrscheinlichkeit nach auch nur schiefe Töne heraus. Es ist Musik, es ist Fotografie, aber jeder hat halt so sein Spezialgebiet ;-)

- Ein Vorgespräch darf nicht fehlen. Zum einen um sich besser kennenzulernen, aber auch um den Ablauf zu bestimmen und zu klären welche Fotos gewünscht sind. Ich selbst gebe meine bisherigen Erfahrungen immer an die Paare weiter, sei es zum Thema Zeitplanung oder wo man leckeren Kuchen herbekommt.

Verträge sind nicht zwingend notwendig, aber sie tragen zur Klärung bei.

- Es ist nicht unüblich das der Hochzeitsfotograf eine Anzahlung von euch verlangt. In der Regel gilt der Termin erst dann als fest gebucht.

- Ihr könnt euch für einen einzelnen selbstständigen Fotografen entscheiden oder für ein Studio mit mehreren Fotografen. Bei Studios ist es eher selten das ihr Anrecht auf genau den einen Fotografen bekommt. Wenn doch, lasst es euch schriftlich geben. Bei beiden gilt aber, wenn der Fotograf durch höhere Gewalt (z.B. Krankheit, Unfall) den Auftrag nicht erfüllen kann muss ein anderer einspringen. “Leider” sind auch Fotografen nur Menschen und vor solchen Gegebenheiten nicht geschützt.  Bei einem Studio ist es jemand aus dem Team. Klärt aber vorher ab das es nicht gerade die Auszubildende ist, sondern jemand mit Erfahrung. Bei einzelnen Fotografen ist es so, das er euch andere Fotografen vorschlagen sollte, die dann aber auf eigene Rechnung arbeiten.

- Um vor der Hochzeit schon genau zu wissen was auf euch zukommt sind Paketpreise von Vorteil. Sie erscheinen auf den ersten Blick meistens etwas höher als bei Fotografen die alles aufstückeln, sie sind es aber meistens nicht! Ich weiß von einem Paar die bei einem Fotografen relativ günstig die Hochzeit haben fotografieren lassen und hinterher für die Dankeskarten nochmal 10 € pro Fotoabzug bezahlen mussten. Das macht bei 100 Dankeskarten schon mal 1000 €. Was wahrlich kein Pappenstiel ist, wenn man schon so viel Geld beim Catering, dem Brautausstatter und ähnlichem gelassen hat.

Wenn man sich alles zusammenrechnet: Also alle Fotos inkl. professioneller Bildbearbeitung, inkl. Fotobuch und vor allem inkl. der Dateien sind viele Billiganbieter oft sogar teurer als so mancher Fotograf der Paketpreise anbietet.

 

- Das gleiche gilt zum Beispiel auch für andere Dienstleister. Lasst euch einen festen Preis geben und den am besten schriftlich. Es wäre nicht das erste Mal das z.B. ein Restaurant im Nachhinein die Preise nochmal anzieht. Ebenso die Raumgröße: Beim Vorgespräch wurde ein riesengroßer Festsaal gezeigt und am Hochzeitstag war der Raum plötzlich nur noch halb so groß. Er wurde geteilt weil nebenan noch eine Feier statt fand. Es passte zwar immer noch alles, aber für mich (und auch für die Gäste) war es beim Fotografieren der reinste Hürdenlauf. Ich kam teilweise gar nicht in die Ecken, aus denen ich fotografieren wollte, weil erst drei Personen hätten aufstehen müssen um mich vorbei zu lassen.

- Achtet darauf das ihr die Bilder als Datei erhaltet. Ein Fotoabzug in einem Drogeriemarkt ist wesentlich günstiger als ein Fotoabzug beim Fotografen. Der ist vielleicht qualitativ hochwertiger, aber für die Dankeskarten reicht ein günstiger Fotoabzug allemal.

- Das Urheberrecht bleibt immer beim Fotografen. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Nicht unwichtig sind aber die (privaten) Nutzungsrechte, so dass ihr z.B. die Fotos auf eurer Webseite einstellen dürft. Dabei hat der Fotograf ein gesetzliches Anrecht auf eine Copyright Zeile. In der Regel ist eine kommerzielle Nutzung allerdings nicht erlaubt. Unter eine kommerzielle Nutzung fällt z.B. der Weiterverkauf der Bilder oder der Einsatz zu Werbezwecken.

- Achtet darauf das ihr die Bilder hochaufgelöst bekommt und ohne ein Wasserzeichen bzw. Logo des Fotografen.

- Wenn euch eure Bilder gefallen, ist es nur nett dem Fotografen zu erlauben sie auf seiner Internetseite zu präsentieren. Dank der Freigabe der vorherigen Brautpaare hattet auch ihr die Möglichkeit die Arbeiten des Fotografen zu sichten und euch für ihn zu entscheiden. Dies sollte aber erst nach einer Sichtung eurerseits geschehen. Ich selbst würde eine Freigabe nie vorab erteilen.

- Im Internet findet ihr einige Portale auf denen Kunden eine Bewertung über den Fotografen los werden können. Ich selbst genieße das mit Vorsicht, da ich auch schon Bewertungen von Leuten (z.B. bei einem Restaurantbesuch) gelesen haben,  die selbst noch nie da waren. Achtet also darauf das sich das Geschriebene authentisch anhört.

Die Bewertungen meiner Kunden findet ihr übrigens hier.

- Fragt den Fotografen ob eure Hochzeit die einzige des Tages ist und auch bleibt. So könnt ihr sicher sein, dass er sich voll auf euch konzentriert und nicht schon den nächsten Termin im Blick hat. Außerdem habt ihr so die Möglichkeit den Fotografen bei Bedarf für ein paar Zusatzstunden zu buchen, falls ihr während der Feierlichkeiten merkt, das ihr ihn eventuell doch noch etwas länger an eurer Seite haben wollt. Den Stundenpreis solltet ihr aber bereits vorab geklärt haben.

- Die Fotos sollten immer nachbearbeitet werden, z.B. in Photoshop oder Lightroom. Ein Fotograf der euch die Fotos direkt nach der Feier abliefert oder bereits einen Tag später legt in meinen Augen nicht viel Wert auf Bildbearbeitung. Fotos direkt aus der Kamera sind eher flau. Sie erhalten den Feinschliff durch die nachträgliche Bearbeitung. Das war auch zu Dunkelkammerzeiten schon so. Ich arbeite seid mehr als 10 Jahren mit Photoshop und seit längerem auch mit Lightroom und weiß ziemlich genau was man aus Bildern rausholen kann. Die Bearbeitung kostet viel Zeit: Mindestens genauso viel wie das eigentliche Fotografieren. Wenn nicht noch länger, wenn man das aussortieren der Bilder hinzurechnet.

Um es euch zu verdeutlichen, hier mal zwei Vorher-Nachher Fotos:

Vorher | Nachher

 

Vorher | Nachher

 

Ein erfahrener Bildbearbeiter wandelt Fotos auch nicht einfach so in schwarz-weiss um. Er “spielt” mit den Kontrasten. Hier mal ein Beispielfoto für eine einfache Schwarz-Weiß Umwandlung  (wie es auch jedes Freeware Programm beherrscht) und der Unterschied zu einer professionellen Umwandlung:

Schwarz-Weiss Umwandlung

 

- Um in der Kirche (und auch im Standesamt) fotografieren zu dürfen, ist es wichtig dies vorher mit dem Pfarrer abzusprechen. Es gibt Pfarrer bei denen das nicht erlaubt ist. Das solltet ihr auf jeden Fall vorher abklären, da der Fotograf sonst seinen Job nicht machen kann. Wobei ich da bis jetzt noch keine Probleme mit hatte, zu mal ich in einer Kirche dank meiner hochwertigen Ausrüstung bislang noch nie blitzen musste.

- Beachtet bei der Autofahrt dass ihr mit einem Blumengesteck auf dem Auto nicht mehr als max. 50 km/h fahren und somit auch nicht unbedingt über die Autobahn fahren dürft. Die Geschwindigkeit ist abhängig davon, wie das Gesteck am Auto befestigt wird (Bänder, Saugnäpfe,…). Besprecht das vorher mit eurem Floristen und plant entsprechend mehr Zeit ein.

- Generell gilt: Plant großzügig! Ich hatte es jetzt schon öfter das ich die Zeit beim Paarshooting wieder rausholen musste weil die Visagistin zu lange gebraucht hat. Keine Hochzeit verlief bisher streng nach Plan. Irgendetwas ging immer schief. Ich kann euch da Geschichten erzählen ;-) Aber so lange man keinen Zeitdruck im Nacken hat, kann man das alles mit Humor hinnehmen und auch mal darüber lachen. Nichts ist schlimmer, als am Tage der Hochzeit total gestresst zu sein.

- A pro pro Stress: Ihr solltet an eurem Hochzeitstag nichts mehr mit Planung und Organisation am Hut haben! Ihr solltet den Tag einfach nur genießen. Gebt Aufgaben an verantwortungsvolle Menschen auf die ihr euch verlassen könnt, ab. Selbst wenn etwas schief läuft, sollten sich die Trauzeugen oder die Brauteltern darum kümmern. Und zwar möglichst von alleine und so dass ihr davon am besten gar nichts mitbekommt. Sprecht das vorher ab, denn von alleine fühlt sich niemand verantwortlich.

- Haltet euch alle Leute die Stress verursachen könnten am Hochzeitsmorgen vom Laib. Ihr könnt sie ja bitten sich nochmal um die Deko zu kümmern oder ähnliches. Stress wird man euch immer ansehen. Leider auch auf den Fotos…

- Überlegt wen ihr dem Fotografen als Ansprechpartner nennen könnt. Es sollte jemand sein, der in die Vorbereitungen involviert ist und möglichst jeden kennt. Um jederzeit am rechten Ort sein zu können, muss der Fotograf wissen wann irgendwelche Aktionen (z.B. Spiele) geplant sind.

- Legt den standesamtlichen und den kirchlichen Termin nicht auf einen Tag. Beides an einem Wochenende, aber an zwei verschiedenen Tagen ist schon anstrengender als die meisten meinen. Am gemütlichsten ist es wenn ein paar Wochen dazwischen liegen.

- Hier mal ein ungefährer Zeitplan:

  • bei dem Weg zur Kirche beachtet das die Fahrt länger dauern kann wegen des Blumengestecks (max. 50 km/h, keine Autobahn). Ebenso dauert das Ein- und Aussteigen mit einem Brautkleid wesentlich länger als sonst.
  • Kirche dauert ca. 45 Min. / Standesamt im Durchschnitt 20 Min.
  • Beglückwünschungen und Sektempfang dauern mindestens eine halbe Stunde (bei ca. 40 Leuten)
  • Gruppenfotos (je nachdem wieviele Leute, was gewünscht wird) ca. 30 Min.
  • Paarfotos (wenn in der Nähe) ca. 1 1/2 bis 2 Stunden.
  • Denkt an die Fahrtwege und das es auch schon 10 bis 15 Minuten dauern kann, bis alle in ihrem Auto sind um dann gemeinsam zu der anschließenden Feier zu fahren.
  • Ich bin inzwischen ein Fan davon die Paarfotos vor der kirchlichen Hochzeit zu machen. Dann sitzt die Frisur und das Make-up noch und vor allem müssen die Gäste nach der Trauung nicht so ewig lange auf das Brautpaar warten. Es ist einfach weniger stressig! Wer jetzt denkt “und was ist wenn der Partner dann plötzlich “Nein” vorm Traualtar sagt?”, den kann ich beruhigen, den er hat ja schon das “Ja” beim Standesamt gegeben und kann eh nicht mehr zurück ;-)

- Beim Einzug in die Kirche ist es für die Fotos nicht ganz so schön wenn der Pfarrer zusammen mit dem Brautpaar einschreitet. Er verdeckt das Brautpaar. Da müsst ihr euch überlegen was ihr wollt.

- Nehmt eine Art Notfallpaket mit bzw. drückt es eurer Trauzeugin in die Hand. Enthalten sein sollte auf jeden Fall:

  • Das was ihr an Make-up benötigt um wieder frisch auszusehen (Puder, Lippenstift,…). Benutzt keinen wasserfesten Mascara. Auch der kann zerlaufen und dann bekommt ihr ihn nur ganz schwer wieder von den Wangen ab
  • feuchte Kosmetiktücher um die zerlaufene Wimperntusche wieder zu entfernen
  • Nadel und Faden. Lange Brautkleider haben oftmals einen Knopf an dem Kleid um es kürzen zu können. Der hält aber bei fast keinem Brautkleid und geht früher oder später immer ab.
  • Tabletten gegen Kopfschmerzen, Übelkeit (eine Braut war mal so aufgeregt, das ihr regelrecht schlecht wurde)
  • Eine kleine Wasserflasche und einen Müsliriegel (oder eine andere kleine süße Knabberei die euch schmeckt)
  • einen Zettel mit Telefonnummern von allen beteiligten Leuten (Konditor, Trauzeugen, Fotograf, Caterer, etc.)
  • Taschentücher
  • Pfefferminzbonbons

 

- Bucht euch für den großen Tag eine professionelle Visagistin. Sie kann euch so schminken und stylen das es möglichst den ganzen Tag hält und sie weiß auch wie es auf den Fotos später gut wirkt. Zum Beispiel wirken Lippen die mit Lipgloss und vielen Glitteranteilen geschminkt wurden manchmal auf Fotos etwas “porös”.

Eine gute Visagistin macht immer zwei Termine: Einen Vorab-Termin, der zur Beratung dient und wo die Braut einmal komplett so geschminkt wird wie am Tage der Hochzeit und natürlich den Termin am Tag der Hochzeit. Wichtig ist das ihr am Hochzeitstag die gleichen Pflegeprodukte verwendet wie bei dem Vorab-Termin.  Nicht z.B. eine neue Haarkur ausprobieren, die die Haare eventuell so weich macht das keine Locken mehr halten. Für das Gesicht am besten eine fettfreie Tagescreme verwenden die schnell einzieht. Sonst hält das Make-up nicht. In die Haare ordentlich Schaumfestiger einknetten bevor ihr sie trocken föhnt. Zu weiche Haare lassen sich einfach schlecht stylen und vor allem ist es dann nicht von Dauer.

Eine Visagistin kann ich euch auch gerne empfehlen, falls ihr da noch niemanden habt.

- Auch die Männer sollten sich vor der Hochzeit eine Maniküre gönnen. Es sieht auf den Fotos (Paaraufnahmen, Ringübergabe,…) später einfach schöner aus.

- Leider hatte ich schon mal einen Friseur der sich absolut nicht fotografieren lassen wollte (von wegen Betriebsgeheimnis). Gebt der Visagistin, dem Friseur und wen ihr sonst noch so um euch habt Bescheid das dabei fotografiert wird. So haben sie die Chance sich auch noch ein wenig aufzuhübschen um auf den Fotos gut auszusehen.

- Zum Schminken braucht ihr einen größeren, lichtdurchfluteten Raum. Die Visagistin schminkt bei Tageslicht und ich brauche ja auch noch etwas Platz zum fotografieren.

- Eine Idee wäre auch ein schönes Hotelzimmer für das Wochenende zu buchen. Das kommt auf den Fotos besonders gut und hält den Stressfaktor niedrig, wenn man sich nicht noch um Essen kochen, Frühstück  machen und solche Sachen kümmern muss. Eventuell bekommt ihr als Brautpaar auch einen Sonderpreis oder ein extra schönes Zimmer. Sprecht aber bitte mit dem Hotel ab, das dort auch Fotos gemacht werden.

 

- An die Männer: Bindet euch die Krawatte schon einige Tage vorher, so dass ihr sie nur noch umlegen und straff ziehen müsst. Selbst der windigste Krawattenbinder hat am Hochzeitstag schon mal einen Tattrigen ;-)

- Leute beim Essen fotografieren ist ein absolutes No Go! Solche Fotos werden nie schön. Als Fotograf benötige ich deshalb bei einem Buffet vorab etwas Zeit um die Köstlichkeiten festzuhalten. Bei einem Gängemenü esse ich in der Regel mit, allerdings immer etwas später als die anderen Gäste. Da ich sobald der Teller auf meinem Tisch landet erstmal meine Kamera zücke. Das Hochzeitsessen ist der einzige Zeitraum des Tages wo der Fotograf mal etwas zur Ruhe kommen darf. Dann darf auch er einen Happen zu sich nehmen ;-) Denkt daran ihn miteinzuplanen. Auch den Fotoassistenten nicht vergessen.

Bringt euch mit ein! Wenn ihr nicht mitspielt können die Fotos nichts werden. Erzählt von euch, zum Beispiel wie ihr euch kennengelernt habt. Überlegt welche gemeinsamen Hobbys ihr habt. Desto mehr der Fotograf über euch weiß, desto persönlicher und individueller werden die Fotos. Ich liebe außergewöhnliche Ideen! Und Paarfotos kann man fast überall machen: Sei es in der Bibliothek, in einem Museum, einer Eisdiele oder ähnlichem. Bei manchen Örtlichkeiten sollte man sich nur vorher eine Genehmigung einholen. Aber meiner Erfahrung nach fühlen die meisten Leute sich geehrt wenn ein Brautpaar bei Ihnen Hochzeitsfotos machen lassen möchte.

- Mit Ausnahme bei den Paar- und den Gruppenfotos gilt: Beachtet den Fotografen möglichst nicht! Genießt einfach euren Tag. Wenn der Fotograf eure Aufmerksamkeit benötigt gibt er schon Bescheid. Aber eigentlich ist er eher der stille Beobachter. Außer bei den Gruppenfotos, da mutiert er zum Animateur ;-)

Ich hatte schon Brautpaare die gefragt haben wo ich eigentlich bin, dabei saß ich hinter ihnen in einer Ecke auf dem Boden: Der Perspektive wegen!

6 Responses to “Die kleine Hochzeitsfibel – Damit ihr garantiert schöne Hochzeitsfotos erhaltet”

  1. avatar
    Tobi

    Wow, das ist wirklich toll, dass du all diese Infos, die du während deiner Arbeit gesammelt hast, mit uns teilst! Sicherlich hilfreich und sehr interessant für all die zukünftigen Ehepärchen.

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  2. avatar
    Chris

    “Tiefer Kratzfuß” Wow, womit Du uns da bereichert hast ist ja mal der Hammer! Das Du uns dran teilhaben lässt. Sehr ungewöhnlich. Mutig. Und absolut zur Nachahmung empfohlen! :D

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  3. avatar
    Dominik Kohn

    Toller Artikel, alle Punkte sehr ausführlich zusammengetragen.
    Da merkt man wirklich, dass du das nicht zum ersten mal gemacht hast.

    Viele Grüße
    Dominik KOhn aus Bolivien

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  4. avatar
    czoczo

    Sehr interessante Tipps . Ich habe vor ein paar Tagen eine Nachfrage bekommen und soll in ein paar Monaten einHochzeit von meinem Bekannten mit Kamera Begleiten .
    Es wird bestimmt eine Knifliege geschichte . Auf die ich micht trotzdem freuhe .

    Guten Rutsch in neues Jahr !

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    • avatar
      Pixelofen

      Nicht unwichtig ist die Ausrüstung, mal abgesehen von der Kreativität. Da solltest du optimal vorbereitet sein. Du brauchst extrem lichtstarke Objektive, damit du in der Kirche das Blitzen vermeiden kannst. Und zwischenzeitlich (Gruppenfotos) musst du auch mal zum Entertainer mutieren, das liegt auch nicht jedem. Aber jeder muss mal anfangen, nur solltest du dir 100%ig sicher sein dass du das packst: Eine Hochzeit ist unwiederbringlich ;-) Vor meiner allerersten Hochzeit habe ich versucht sämtliche Szenarien zu testen. Heißt z.B. ich war vorab in der Kirche und habe Testfotos gemacht. Das gibt einem das Gefühl von Sicherheit. Nur als kleiner Tipp am Rande…

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  5. avatar
    Pixelofen

    Hallo Holger, ich denke das sollte Grundvorraussetzung für jeden Hochzeitsfotografen und selbstverständlich sein. Genauso sollte auch ein Blitz immer mind. zweimal im Gepäck dabei sein. Von Akkus und genügend Speicherkarten mal ganz zu schweigen ;-)

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